
In Deutschland ereignet sich alle 4 Sekunden ein Unfall, der nicht selten mit der Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit des Betroffenen einhergeht. Eine private Unfallversicherung kann nicht nur die finanziellen Folgen des Unglücks auffangen, sondern bietet zudem diverse Zusatzleistungen, die in keiner gesetzlichen Unfallversicherung inbegriffen sind.
Die private Unfallversicherung ist vor allem für Selbständige, Nichtberufstätige und Hausfrauen empfehlenswert, da diese Gruppen von keinem gesetzlichen Schutz profitieren und damit ihr Unfallrisiko zu hundert Prozent alleine tragen! Die private Unfallversicherung stellt aber auch für sportlich aktive und abenteuerlustige Menschen eine sinnvolle Ergänzung zur gesetzlichen Unfallversicherung dar, denn 60% aller Unfälle ereignen sich in der Freizeit, auf Reisen oder im Haushalt – genau da, wo der gesetzliche Schutz ebenfalls nicht greift. Zudem ist die private Unfallversicherung ein Geheimtipp für all diejenigen, die aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen keine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen können, denn beim Abschluss eines privaten Schutzes wird vom Versicherer meist kein Gesundheitscheck verlangt.
Eine private Unfallversicherung verspricht Schutz immer und überall, denn sie deckt weltweit jeden Unfall rund um die Uhr ab und ist dabei meist schon ab 30 € im Jahr zu haben. Als Unfall gelten dabei auch Ereignisse, die aufgrund erhöhter Kraftanstrengung ein Gelenk etc. verrenken, darunter fallen also auch typische Sportunfälle wie ein Bänder- oder Muskelfaserriss. Neben dem 24-Stunden-Schutz werden im Rahmen der privaten Unfallversicherung von den Versicherern auch Ausschnittsdeckungen angeboten, unter die nur bestimmte Unfälle fallen, wie z.B. die Insassenunfallversicherung, die Bauhelferunfallversicherung oder die oft bei Pauschalreisen angebotene Reiseunfallversicherung.
Die Kernleistung jeder privaten Unfallversicherung, gleichgültig ob 24h oder nur partiell, zielt vor allem auf die Deckung dauerhafter Gesundheitsschäden (Invalidität) ab. Dabei steht die Höhe der Leistungen in Abhängigkeit mit der jeweiligen Schädigung. Die vereinbarte Versicherungssumme wird bei einer Vollinvalidität (laut Gliedertaxe 100%) fällig, ansonsten wird sie anteilig errechnet. Die Auszahlung erfolgt in einer einmaligen Kapitalzahlung. Zusätzlich zur Invaliditätsleistung kann in der privaten Unfallversicherung eine lebenslange Unfallrente vereinbart werden. Im Falle eines Unfalls ist durch den Schutz beider Leistungen eine optimale Absicherung möglich. Die private Unfallversicherung bietet zudem weitere Zusatzleistungen wie ein Unfallkrankenhaustagegeld oder eine Todesfallabsicherung. Daneben sind beitragsfreie Einschlüsse wie Bergungs- und Rückholkosten, kosmetische Operationen, medizinische Hilfsmittel und Beihilfe zu Rehabilitationsmaßnahmen bei vielen Anbietern bis zu einem bestimmten Rahmen mitversichert.
Bei der Vielzahl der Anbieter im Bereich der privaten Unfallversicherung sollten Sie sich auf jeden Fall nicht blind in einen Vertrag stürzen, denn je nach Leistungen lassen sich verschiedene, perfekt auf Sie zugeschnittene Versicherungspakete zusammenstellen. Vergleichen Sie deshalb die jeweiligen Preise und Sie werden sehen, dass die Unterschiede teils beträchtlich sind. Gerade bei einer Police für die ganze Familie lassen sich durch einen Vergleich bis zu 20% sparen.
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