KFZ-Haftpflichtversicherung

 

zum Vergleich der Autoversicherung

 

Die KFZ-Haftpflichtversicherung

So wie in Deutschland ist in den meisten Ländern eine Kfz-Haftpflichtversicherung Voraussetzung für die Zulassung eines Kraftfahrzeugs im öffentlichen Straßenverkehr. Rechtsgrundlage dafür ist die Naturalrestitution welche besagt, dass der zum Schadensersatz verpflichtete, den Zustand herzustellen hat „der bestehen würde, wenn der zum Ersatz verpflichtende Umstand nicht eingetreten wäre.“ § 249 BGB (1).

Aus diesem Grund gehört die Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung, welche dem finanziellen Schutz von Unfallgeschädigten dient, zu den Pflichtversicherungen in Deutschland, die durch das Pflichtversicherungsgesetz geregelt sind. Der Nachweis einer Kfz-Haftpflichtversicherung muss bereits bei der Zulassung des Fahrzeugs, mit Hilfe der so genannten Deckungskarte, erbracht werden. Nur mit dieser Karte, die den Tag der Zulassung an die Autoversicherung zurückmeldet, kann das Fahrzeug für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen werden.

Laut § 10 (1) der Allgemeinen Bedingungen für die Kraftfahrtversicherung umfasst die Aufgabe der Kfz-Haftpflichtversicherung „die Befriedigung begründeter und die Abwehr unbegründeter Schadenersatzansprüche, die aufgrund gesetzlicher Haftpflichtbestimmungen privatrechtlichen Inhalts gegen den Versicherungsnehmer oder mitversicherte Personen erhoben werden, wenn durch den Gebrauch des im Vertrag bezeichneten Fahrzeugs:

 

Beim Haftpflichtschadensfall werden Schadenersatzansprüche, gegen die Unfallverursacher, geltend gemacht. Somit kommt die Kfz-Haftpflichtversicherung beispielsweise für Heilungskosten bei Personenschäden, Renten bei Invalidität oder Reparaturen an anderen Fahrzeugen auf. Vertragliche Ansprüche der Versicherten bei Eigenschäden können nur in der Kaskoversicherung gestellt werden.

Der deutsche Versicherungsmarkt ist dereguliert, weswegen es zu zahlreichen Abweichungen in den Prämienberechnungsmodellen kommt. Von fahrzeugspezifischen, über personenbezogene, bis hin zu risikobezogenen Tarifmerkmalen kann der Versicherer die Beiträge selbst festlegen. Die Typklasse wird fahrzeugspezifisch berechnet, um so das Unfallrisiko einer Fahrzeugart zusammenzufassen und die Versicherungsprämie gerecht zu gestalten.

Das Alter der Fahrer beeinflusst die Prämie der Kfz-Haftpflichtversicherung ebenfalls, da beispielsweise junge Fahrer oft hinzuzahlen müssen. Fahrer mit viel Fahrpraxis erhalten hingegen jährlich eine bessere Schadenfreiheitsklasse und können mit den unfallfreien Jahren sparen. Je höher die Kilometerleistung, umso höher auch das Unfallrisiko, wodurch auch die Prämie erneut steigt. Gleichzeitig erhalten Wenigfahrer einen Rabatt und können sparen.

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Den Überblick über die Fülle an Versicherungen und Versicherungsmerkmalen einer Kfz-Haftpflichtversicherung zu behalten ist sehr schwierig. Dennoch empfiehlt sich ein Vergleich der Versicherungen, da die meisten Versicherten bei ihrer KFZ-Versicherung bis zu 40% bei gleich bleibender Leistung sparen können. Zum KFZ Versicherung Vergleich.

 

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